Der Schnee ist weggeschmolzen und ungeschminkt zeigt sich dem Auge, was draußen noch zu tun wäre vor dem Wintereinbruch. Auf dem Eis des Teiches landet ein Graureiher, seine Füße waten im Schmelzwasser, das sich auf der Eisschicht sammelt. Er hält es nicht lange aus, bemerkt vielleicht auch die Bewegung hinter dem Fenster.
Die Kinder jonglieren im Spiel ihre Termine. Reitlehrerin will die eine sein, die andere teilt sich den Tag zwischen Ballett und Stallhilfe. Kinder haben sie heute keine. Manchmal schleppen sie im Spiel mehr Kinder durchs Haus, als ihre Arme bewältigen können und im Minutentakt gebären sie weitere Nachkommen. Wird es ihnen zu viel, lassen sie ihre Kinder einfach liegen und wenden sich einem anderen Lebensentwurf zu. Spiel erlaubt das.
Regen setzt ein. Später werde ich ein Loch ins Eis hacken und über die Leiter hinabsteigen für ein Rendevouz mit mir selbst.

Schön wieder was von dir zu lesen. Ich mag diese Beobachtungen. Wann schreibst du dein Buch?
Gruß Eberhard
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Und es ist mir eine Freude, von dir zu lesen, Eberhard! Was das Buch betrifft: in einer anderen Lebensphase.
Herzliche Grüße in den einst vertrauten Kessel
Holger
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Meine besten Wünsche und tausend gute Gedanken fürs Eisbad und auch ansonsten von Frau Wildgans
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Liebe Frau Wildgans, von Herzen danke dafür! Ich sende gute Gedanken zurück und wünsche Wohlergehen und ein Ja in jeder Lebenslage!
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